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Toller Erfolg der Militärmusik  Kärnten: 36.000 Euro Spende  übergeben

Am 13. März 2026 gab die Militärmusik Kärnten ihr Galakonzert in der Messehalle 5 in Klagenfurt am Wörthersee. Der Anlass war ein besonderes Jubiläum: Die Militärmusik Kärnten feierte heuer ihr 70‑jähriges Bestehen. Das Interesse des Publikums war außergewöhnlich groß – bereits seit Mitte Dezember war die Messehalle vollständig ausverkauft.Das Galakonzert bestätigte einmal mehr seinen Ruf als musikalischer Höhepunkt im Kärntner Veran-staltungskalender. Die Militärmusik präsentierte unter Professor Oberst Dietmar Pranter ein abwechslungsreiches Programm mit klassischer Musik, symphonischer Blasmusik, modernen Stücken und wirklich  unterhaltsamen Showelementen. Das Publikum spendete tosenden Applaus und war begeistert. Und die ganze Sache stand wie immer unter einem besonderen Zweck: Der Erlös kann sich wirklich sehen lassen und kam einerseits „Licht ins Dunkel“und andererseits an die Aktion „Die Krone hilft“ der Kronenzeitung  Kärnten zugute. Am 14.April 2026 fand dann im Probensaal der Militärmusik die feierliche Übergabe der Spendenschecks an die Vertreter der beiden Hilfsorganisationen statt. Neben dem Rotary-Club Klagenfurt und Raiffeisen Kärnten war heuer zum 1. Mal auch die Gesellschaft der Gendarmerie- und Polizeifreunde eingeladen worden. Die  Gesellschaft der Gendarmerie- und Polizeifreunde Kärnten freute es ganz besonders, dass gerade in ihrem Jubiläumsjahr – im November begeht sie das 30-jährige Bestehen – als unterstützende Organisation zu dieser bedeutenden Charity-Großveranstaltung beitragen durfte. Eine wesentliche Säule der Vereinsarbeit ist neben der Pflege der Tradition des ehemaligen Gendarmeriekorps vor allem auch das soziale Engagement, das dadurch mehr als unterstrichen wurde. Gerade die Gendarmerie, die mit der B-Gendarmerie den Vorläufer des heutigen Bundesheeres bildete und bis 1918 integraler Bestandteil des damaligen Militärs der Monarchie war, steht so in einer festen historischen Verbindung zur Militärmusik.

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 Große Freude herrschte bei der Spendenscheckübergabe sowohl bei den Vertretern der Hilfsorganisationen und den beteiligten Sponsoren (Foto BH-Kolenik)

Maximilian „Max“ Edelbacher verstorben

In Memoriam

Die Wiener Kriminalistenlegende Maximilian „Max“ Edelbacher ist am ersten April-Wochenende 2026 im Alter von 81 Jahren verstorben.  Der Verstorbene galt unbestritten als einer der bekanntesten Polizisten Österreichs und prägte über Jahrzehnte das Bild der Wiener Kriminalpolizei. Sein Tod markiert das Ende einer Ära für die österreichische Exekutive. Max Edelbacher war langjähriger Leiter des Wiener Sicherheitsbüros, dem Vorläufer des heutigen Landeskriminalamts. In dieser Funktion bearbeitete er zahlreiche spektakuläre Kriminalfälle, die das Land bewegten: In die Amtszeit des "Edelmax" - so sein Spitzname - fallen zahlreiche spektakuläre Fälle der österreichischen Kriminalgeschichte: die "Mordschwestern von Lainz", der Fall des Serienmörders Jack Unterweger oder die sogenannten Favoritner Mädchenmorde an Alexandra Schriefl, Christina Beranek und Nicole Strau.

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1968 schloss Edelbacher sein Jusstudium an der Universität Wien ab, absolvierte die Gerichtspraxis und das Bundesheer und trat zunächst in die Länderbank ein. 1972 wechselte er in die Bundespolizeidirektion Wien, wo er vier Jahre später in das Sicherheitsbüro kam. 1988 wurde er zu dessen Leiter bestellt. Im Zuge der umstrittenen Reformen, die der später wegen Bestechung verurteilte Innenminister Ernst Strasser lancierte, wurde Edelbacher mehr oder weniger  in die Pension gedrängt, bzw. das Sicherheitsbüro ausgelöst. Den Spitznamen Edelmax verdiente er sich durch sein stets korrektes Auftreten und seine markante Persönlichkeit. Nach seiner aktiven Zeit im Polizeidienst blieb er als gefragter Experte für Kriminalistik und Sicherheit in den Medien präsent und verfasste zahlreiche Fachbücher.Er war bekannt für seine klare Analyse gesellschaftlicher Entwicklungen und scheute auch keine kritischen Worte gegenüber der Politik und die Reformen im Bereich des Kriminaldienstes.Sein Vermächtnis liegt nicht nur in der erfolgreichen Aufklärung zahlreicher Verbrechen, sondern auch in seinem Beitrag zur Professionalisierung der Kriminalarbeit in Österreich. Sein Tod ist ein großer Verlust für die ganze Exekutive. Edelbacher war ein Hofrat ohne jegliche Allüren, einfach einer mit Handschlagqualität. Er war 23 Jahre Mitglied der Gendarmeriefreunde und war als Autor in der Polizeitung für die humorvolle Seite zuständig.! Und er war ein echter Freund der Gendarmerie. Wir werden ihn stets in ehrender Erinnerung behalten.

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Edelmax, ein Freund der Gendarmerie. Bei einem nachgestellten Prozess wegen Kriegsverbrechen vor 12 Jahren stellte er sich gerne in Gendarmerieuniform als Akteur im Verfahren zur Verfügung

Gendarmerie-Polizeifreunde unterstützen Cooking-Team Silberzwiebel

Wenn im Klagenfurter Eggerheim der Duft von frisch gekochter Suppe und süßen Krapfen in die Nase steigt, dann ist das engagierte Cookingteam „Silberzwiebel“ der Sektion Waidmannsdorf-Festung wieder fleißig am Werk.Was im Jänner 2023 eigentlich als einmalige Weihnachtsaktion der Sektion geplant war, hat sich zu einer festen Säule der Nächstenliebe in der Caritas-Tagesstätte Eggerheim entwickelt.Ein- bis zweimal im Monat tauschen die freiwilligen Helferinnen ihren Alltag gegen die Kochschürze, um für Menschen ohne festen Wohnsitz sonntags eine warme, nahrhafte Mahlzeit zuzubereiten.Eine Unterstützung dieser besonderen Aktion war auch den Gendarmerie- und Polizeifreunden ein Anliegen. Generalsekretär Bernhard Gaber überraschte die Damen bei ihrem wohltätigen Kocheinsatz Mitte Feber mit einer Spende von 500,00 €.Damit können die Töpfe wieder eine Zeit lang mit frischen Zutaten gefüllt werden und weitere Einsätze des Cooking-Teams sind für die nächsten Monate sichergestellt.Am 15. Februar verwöhnte das Team die Gäste mit einem Menü, das keine Wünsche offenließ. Auf dem Speiseplan stand diesmal ein echter Klassiker der Hausmannskost: Eine wärmende Suppe mit Nudeleinlage, gefolgt von einem deftigen Grenadiermarsch mit Salat. Als süßes Highlight zum Faschingsausklang servierte das Team selbstgemachte Faschingskrapfen.Es schmeckte allen hervorragend.Doch über den Genuss hinaus schenkt das Cooking-Team Silberzwiebel etwas ebenso Wichtiges – ein Stück menschliche Wärme und Wertschätzung in schwierigen Zeiten. Ein Beweis dafür, dass Liebe und Solidarität tatsächlich durch den Magen gehen.Ein herzliches Dankeschön diesen besonderen Wohltäterinnen.

 

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 Das Cooking-Team Silberzwiebel:r Sandra Wilding,  Brigitte Lebitschnig, Petra Mayr, Ruth Feistritzer & Christine Kristoph vlnr

Charity Kochen 2 Grenadiermarsch

Der "Grenadiermarsch" schmeckte absolut köstlich

Foto zvg

Kärntner Traditionsgendarmen als Gratulanten bei Kommandoübergabe

Im Zuge eines feierlichen Festakts in der Lutschounig-Kaserne in Villach  wurde am 20.3.2026 die Führung des Führungsunterstützungsbataillons 1 offiziell neu übergeben. Dabei übernahm Oberst d.G. Alexander Treiblmaier das Kommando von Oberst Ernst Berthold. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber würdigte  die Verdienste von Oberst Berthold, der seit September 2014 die Kaserne mit Umsicht und hoher fachlicher Kompetenz geleitet hatte. In dieser Zeit bildete er zahlreiche Rekruten aus und entwickelte das Bataillon gezielt weiter, um es an aktuelle Anforderungen anzupassen. Dafür sprach er ihm im Namen des Landes Kärnten sowie persönlich seinen Dank aus. Mit der Kommandoübergabe endet für Berthold eine über zwölfjährige Amtszeit, die er nun mit seinem Ruhestand abschließt. Gruber betonte auch, dass eine solche Übergabe im militärischen Kontext stets ein besonderer Moment sei – geprägt von Rückblick, Anerkennung und gleichzeitig dem Blick in die Zukunft.Während seiner Zeit prägte Berthold die sogenannten „Villacher Fernmelder“ entscheidend und führte sie durch zahlreiche nationale wie internationale Übungen. Gemeinsam mit dem Schwesterverband in Salzburg zählt das Bataillon zu den zentralen Trägern der Kommunikations- und Führungsfähigkeit des Bundesheeres. Besonders ihre Fähigkeit, auch unter schwierigen Bedingungen stabile Verbindungen bei Auslandseinsätzen sicherzustellen, ist von großer Bedeutung.Mit Oberst d.G. Treiblmaier übernimmt ein ausgewiesener Fachmann für Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Cyber- und elektronische Kampfführung das Kommando. Der gebürtige Niederösterreicher war zuvor unter anderem in leitenden Funktionen an der Theresianischen Militärakademie sowie an der Führungsunterstützungsschule in Wien tätig. Als uniformierte Gratulanten zu dieser Feierstunde war auch eine Delegation der Kärntner Traditionsgendarmen zur Feierstunde der Einladung gefolgt und bekundete damit die jahrelangen ausgezeichneten Verbindungen zu diesem Verband.

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Die Delegation der Traditionsgendarmen gratulierteOberst d.G. Alexander Treiblmaier  zu dessen Kommandoübergabe

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Der Kommandant der Traditionsgendarmerie, Oberst i.Tr Ernst Fojan mit dem scheidenden Kommandanten Oberst Ernst Berthold

Fotos: G.Seiwald

Benefizabend "Wiener Melange" mit Christoph Fälbl

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Christoph Fälbl zog alle Register seiner großen facettenreichen Kleinkunst -das Publikum war begeistert

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 Nach der gelungenen Vorstellung: Brigadier Bernhard Gaber, Emanuel Dovjak, LH Dr. Peter Kaiser, Christoph Fälbl,  Reinhold Hribernig, "Aristos" Gerhard Plaschke, Oberst i.Tr. Ernst Fojan und Oberst iR Christian Martinz

Am 19.November 2025 fand im Veranstaltungszentrum Klagenfurt, ehemalige Hypo-Arena, ein von der Gesellschaft der Gendarmerie- und Polizeifreunde in Kooperation mit Raiffeisen Kärnten organisierter Benefizkabarettabend mit dem aus Theater, Film, Kabarett und Fernsehen bekannten Schauspieler Christoph Fälbl statt. Der ehemalige Polizist des legendären Kaisermühlenblues präsentierte dabei ein „Best off“ seiner letzten Programme unter den Titel „Wiener Melange“. Fälbl zog dabei alle möglichen Register seiner großen Kleinkunst und begeisterte die rund 200 Besucher des Abends restlos. Sein biografischer Streifzug durch die Wechselseiten des Lebens war gespickt mit überraschenden Pointen und verbalen Slapsticks, die immer voll ins Ze ntrum der Lachmuskeln trafen. Das Publikum dankte es ihm mit viel und anhaltendem Applaus. Seine am Schluß gegebene Zugabe in der Rolle als schwer betrunkener Biertischphilosoph war einfach grandios und unterstrich seine schauspielerischen Fähigkeiten in ganz außerordentlicher Weise. Moderator Präsident Reinhold Hribernig bedankte sich auf offener Bühne beim Protagonisten, der übrigens spontan und gerne sich in Reihe der prominenten Unterstützer  der Gendarmerie-Polizeifreunde einreihte.   

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ChefInsp iR Werner Lebitschnig (2.vl  mit Gattin) ersteigerte das Bild von ARISTOS (ganz re) mit Brigadier Bernhard Gaber

Nach der Pause erfolgte noch die Versteigerung eines Aquarells des Künstlers „Aristos“ alias Gerhard Plaschke, der für den wohltätigen Zweck des Events ein Motiv der Lagunenstadt Venedig zur Verfügung stellte. Der erzielte Erlös von 800.-€ (inkl. Zusatzspende von 200.-€ Dr. Kaiser) kommt dem Gesamtprojekt zugute, das letztlich mit dieser Summe die 6.000.-€ Grenze überschreiten konnte.  Der Betrag wird für die Unterstützung eines schwer an einem Gehirntumor erkrankten jungen Mädchens aus Villach  verwendet werden.

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Ministerin a.D. Richterin Claudia Bandion-Ortner und Karin Ellersdorfer vom Club Rosé ließen sich diesen Abend nicht entgehen

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Auch der Presseoffizier des Militärkommandos  Obstlt Christoph Hofmeister  war der Einladung gefolgt

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Zwei Comedians - Christoph Fälbl und Johannes Habich -  freuen sich über einen gelungenen Abend für einen guten Zweck

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  Das Empfangs- und Abendkassenteam Oberst iR Christian Martinz und Helga Brunner

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Nach der Vorstellung gab es noch ein wenig Small Talk - hier im Bild mit Sozialinspektorin Christine Gaschler-Andreasch (2.v.l.) mit Albert Sadjak und Frau Sadjak

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Rudolf Schober, Inge Mairitsch und Oberst Hans-Peter Mailänder mit Gattin Silvia und Sieglinde und Theo Wedenig

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Traditionsgendarm Helmut Amenitsch und Christoph Fälbl

Unter den zahlreichen Gästen wurden gesichtet: LH Dr. Peter Kaiser, Zivilschutzpräsident Rudolf Schober, Stadtpolizeikommandant Oberst Hans-Peter Mailänder, Fremdenpolizeichef Hofrat Mag. Armin L.ukmann, Comedian Hannes Habich, Sozialinspektorin Christine Gaschler-Andreasch,  Militärpressechef Obstlt Christoph Hofmeister, Altmilitärkommandant Brigadier iR Gunther Spath, EX-LKA-Chef Oberst iR Hermann Klammer, Wiener-Städtische-Direktor a.D. Erich Obertautsch, Heimatdienst-Generalsekretär Franz Jordan uam.

Fotos;: H.Amenitsch, ORF